Naturschutz in unserem Kleingartenverein

In unserem Kleingartenverein kgv-altjessnitz.de liegt uns der Schutz der Natur besonders am Herzen. Wir glauben, dass jeder Garten, egal wie klein, einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und zum Umweltschutz leisten kann. Erfahren Sie hier mehr über unsere Initiativen und wie Sie mitmachen können.

Vermehrtes aufkommen der Gottesanbeterin

Rekordzahlen und neue Fundorte: Gottesanbeterin in Sachsen-Anhalt fest etabliert

Die Gottesanbeterin hat sich in Sachsen-Anhalt inzwischen fest etabliert und breitet sich weiter aus. 2025 wurden mit 8.072 Meldungen so viele Beobachtungen wie nie zuvor registriert – bereits zum fünften Mal in Folge ein neuer Melderekord. Die wärmeliebende Art ist mittlerweile in weiten Teilen des Landes anzutreffen und breitet sich zunehmend auch nach Norden aus. Neue Nachweise gab es unter anderem bei Haldensleben, Klötze, Marienborn und in der Colbitz-Letzlinger Heide. Auch in unserer Gartensparte ist die Gottesanbeterin inzwischen angekommen und wurde dort bereits mehrfach gesichtet. Ihre weitere Ausbreitung steht vermutlich im Zusammenhang mit den klimatischen Veränderungen. Für Menschen sind die Tiere völlig harmlos, nicht giftig und stechen oder beißen nicht. Sie sollten daher einfach in Ruhe gelassen und nicht eingefangen werden. In Sachsen-Anhalt wurde die Gottesanbeterin erstmals 1991 in Magdeburg nachgewiesen.

 

 

Eine Fuchsfamilie zu Besuch

In unserer Gartenanlage hat offenbar eine kleine Fuchsfamilie vorübergehend ein neues Zuhause und eine reichhaltige Nahrungsquelle gefunden. Zwei Alttiere und drei Jungfüchse wurden in den vergangenen Tagen mehrfach in der Anlage beobachtet.

Besonders die drei Jungtiere sind noch neugierig unterwegs und erkunden gemeinsam ihre neue Umgebung. Für die Füchse bietet unsere Gartenanlage offenbar ideale Bedingungen: Hecken, Büsche und ruhige Bereiche als Versteck sowie ein offenbar reichhaltiges Nahrungsangebot.

Es bleibt abzuwarten, wie lange die Fuchsfamilie bei uns bleibt. Vielleicht ist unsere Gartenanlage aber auch nur ein vorübergehender Zwischenstopp auf ihrem weiteren Weg. Bis dahin können wir uns über diese ungewöhnlichen Besucher freuen – mit etwas Abstand und ohne sie zu füttern.